Vinyl, Bandcamp oder Stream? Wie du unsere Musik bekommst
Musik zu hören ist das eine. Musik wirklich zu besitzen das andere. Wer tief im Underground verwurzelt ist, weiß den Unterschied – und weiß auch, warum es zählt, wie man Bands unterstützt, die keine Major-Label-Budgets im Rücken haben.
Hier ist, wie ihr an unsere Musik kommt.
Bandcamp – der direkteste Weg
Bandcamp ist für uns die wichtigste digitale Anlaufstelle. Wer Golden Gorilla auf Bandcamp findet, kann dort sowohl streamen als auch kaufen – und das Geld landet direkt bei uns, ohne dass sich ein Konzern dazwischen schiebt. Das Modell ist einfach: Du zahlst, was du für fair hältst (oder mehr), und bekommst dafür hochwertige Downloads in FLAC, MP3 oder anderen Formaten.
Beide Releases sind dort zu finden: das Debütalbum The Rise Of Golgatha aus dem Jahr 2014, veröffentlicht über Meta Matter Records, und die Split-LP Cruel Surprises mit Ghost Of Wem, erschienen auf Per Koro Records und Meta Matter Records. Wer beide kennt, weiß, dass sie sich klanglich unterscheiden – und ergänzen.
Bandcamp-Freitage sind außerdem eine bewusste Entscheidung wert: An diesen Tagen verzichtet die Plattform auf ihre Provision, was bedeutet, dass noch mehr direkt bei den Bands landet.
Vinyl – für die, die es ernst meinen
Doom Metal auf Vinyl kaufen ist keine Nostalgie. Es ist eine Haltung.
Das Format passt zur Musik. Die langen, schweren Riffs von Doom und Sludge entfalten sich auf einer LP anders als durch einen Kopfhörer beim Pendeln. Das Aufnadeln, das Warten, das Hören als bewusster Akt – das ist dem Genre angemessen.
Unsere Platten wurden in geringen Auflagen gepresst. Wer ein Exemplar der Split mit Ghost Of Wem oder von The Rise Of Golgatha ergattert hat, besitzt etwas, das nicht ewig verfügbar sein wird. Restbestände bei Distros wie Per Koro Records lohnt es, im Blick zu behalten.
Wo Vinyl noch zu finden ist
Kleine Plattenläden mit Fokus auf Metal und Underground, europäische Distros, der Bandcamp-Shop direkt – das sind die realistischen Quellen. Weg von den großen Marktplätzen, hin zu den Stellen, die diese Musik tatsächlich verstehen.
Streaming – ja, aber mit Bewusstsein
Die großen Streaming-Dienste existieren, und wir sind nicht grundsätzlich dagegen. Wer uns über Spotify oder ähnliche Plattformen hört, tut das. Aber die Ausschüttungen an Bands in unserem Bereich bewegen sich in Bereichen, die man eigentlich nicht ernstnehmen kann.
Streaming ist gut zum Entdecken. Zum Unterstützen ist es das schwächste Mittel.
Wenn dir gefällt, was du hörst: Dann kauf die Platte. Oder das digitale Album auf Bandcamp. Oder komm zum Konzert. Jeder dieser Wege ist mehr wert als tausend gestreamte Plays.
Live ist Live
Das lässt sich schlecht digitalisieren. Konzerte in Darmstadt und der Rhein-Main-Region, im Keller, im Club, auf dem Festival – da ist die Musik, wo sie hingehört. Wer uns live gesehen hat, weiß das. Wer noch nicht: Halte die Augen offen.
Kurze Zusammenfassung für alle, die schnell scrollen: Bandcamp für den direkten digitalen Support, Vinyl für alle, die es wirklich meinen, Streaming zum Kennenlernen – und dann ins Konzert.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf www.vut.de.