Releases
Zwei Veröffentlichungen. Kein Füllmaterial. Nur Gewicht.
The Rise Of Golgatha (2014)
Das Debütalbum von Golden Gorilla erschien 2014 über Meta Matter Records und markiert den offiziellen Einstieg der Band in den unterirdischen Untergrund des deutschen Sludge-Metal. Was sich auf The Rise Of Golgatha entfaltet, ist das Ergebnis von über einem Jahrzehnt Proberaum-Schmutz und konsequenter Weigerung, es dem Hörer leicht zu machen: träge, zermürbende Riffs, die sich wie Beton über alles legen. Beeinflusst von Eyehategod, Iron Monkey und Grief destilliert die Band aus Darmstadt das Elend zu einer Form, die sowohl archaisch als auch absolut zeitgemäß klingt.
Das Album ist über Bandcamp erhältlich und zeigt eine Band, die weiß, was sie will – und was sie auf keinen Fall sein möchte.
Cruel Surprises – Split-LP mit Ghost Of Wem (2014)
Meta Matter Records #007 / Per Koro Records #070
Die Split-LP Cruel Surprises ist eine der bemerkenswertesten Veröffentlichungen, die der deutschsprachige Sludge-Underground 2014 hervorgebracht hat. Erschienen gemeinsam auf Meta Matter Records und Per Koro Records, treffen hier zwei Bands aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und genau darin liegt die Stärke dieser Platte.
Golden Gorilla liefern vier Tracks: Ultra-langsam, gemein, kompromisslos schwer. Ghost Of Wem aus dem britischen Raum antworten mit zwei ausgedehnten Stücken in Richtung Blackened Sludge – irgendwo zwischen Thou, Moloch und Loss. 36 Minuten, die keine Gefangenen machen.
Vinyl-Details
Das Vinyl erschien in zwei Varianten:
- 105 Exemplare auf 180g transparent/schwarz marmoriertem Vinyl
- 360 Exemplare auf 140g schwarzem Standard-Vinyl
Beide Pressungen sind streng limitiert. Wer noch eine Chance auf eine physische Kopie sucht, sollte bei Distros und Second-Hand-Quellen wie Discogs schauen.
Digital hören
Die gesamte Split-LP ist auf Bandcamp streambar und downloadbar:
👉 Per Koro Bandcamp – Cruel Surprises 👉 Meta Matter Bandcamp – Split
Beide Veröffentlichungen stehen für das, was Golden Gorilla seit 2001 antreibt: langsam, laut, ohne Kompromisse. Kein Major-Label, kein Hype – nur Musik, die sich anfühlt, als käme sie direkt aus dem Darmstädter Proberaum-Keller.